4. Plastik-Aktions-Woche
18. bis 24. September 2021

Rückblick zur Plastik-Aktions-Woche 2021

Eröffnung der Plastik-Aktions-Woche mit Konzerten und Ausstellungen

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18.09.2021, 18:00

Zur Eröffnung der Plastik-Aktions-Woche gab es am Samstag den 18. September auf dem Gulfhof in Friedrichsgroden gleich zwei Auftritte von Künstlern aus der Region. Die Auftritte waren Teil der...   mehr




Am Samstag haben wir im Wittmunder Wald Müll gesammelt

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18.09.2021, 15:00

Gemeinsam durch den Wald wandern – mit Eimern und Greifzangen ausgerüstet – und alles mitnehmen, was da nicht hingehört, das war der Plan der Naturschutzstiftung FWW und des Vereins Naturschutzhof Wittmunder...   mehr




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Ein Pool voller Zigarettenkippen

19.09.2021, 14:00

Im Rahmen der Plastik-Aktions-Woche und des World-Clean-Up-Days haben am Sonntag den 19. September 2021 die fleißigen Sammler der City Cleaners Germany ihre gesammelte Ausbeute präsentiert. Auf dem Marktplatz...   mehr




essen in mehrweg logo quadrat
mehrweg quadrat
mehrweg mit essen quadrat

Mehrwegsysteme als Ersatz für Einweg bei ToGo und TakeAway


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20.09.2021

Ab 2023 werden Betriebe, die Essen oder Getränke zum Mitnehmen verkaufen, verpflichtet für deren Transport auch Mehrwegsysteme anzubieten. Mit dieser neuen Vorgabe möchte das Bundesumweltministerium erreichen, dass weniger Einwegverpackungen für Außer-Haus-Speisen nach nur kurzer Nutzungsdauer das Müllaufkommen in Deutschland weiter anwachsen zu lassen. Immerhin entstehen täglich ca. 770 Tonnen Verpackungsmüll.

Antje Baum von Projekt „Essen in Mehrweg“ des Landesverband Bremen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland informierte am Montag, 20.09. in einem Online-Vortrag über die aktuell gängigsten Mehrwegsysteme und den Erfahrungen der Betriebe und Kunden damit.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Systemen: Beim Individualsystem bringt der Kunde seine eigenen Behälter mit. Der Betrieb muss also keine Anschaffungs- und Reinigungskosten zahlen. Der Kunde trägt hierbei die Verantwortung für die Sauberkeit und Eignung des Behälters. Der Betrieb kann ein nicht geeignetes Behältnis aber auch ablehnen und somit nicht befüllen.
Bei Poolmehrwegsystemen leiht sich der Betrieb einen Satz Geschirr von einem Verleih-Unternehmen, wofür er eine Gebühr bezahlt. Dann wiederum leiht sich der Kunde den Behälter und bringt ihn nach dem Verzehr wieder zurück. Da die Reinigung des Behälters dann im Betrieb erfolgt, gibt es keine Hygieneprobleme. Vorteil ist auch, dass i.d.R. immer Geschirr vorrätig ist und der Kunde nicht an das Mitbringen von Gefäßen denken muss bzw. spontan Essen zum Mitnehmen kaufen kann ohne Einwegverpackungen nutzen zu müssen. Für die Ausleihe muss der Kunde entweder einen Pfandbetrag pro Behältnis bezahlen, den er bei Rückgabe zurückerhält oder er nutzt eine App, bei der er sich zuvor mit seinen Daten registriert.

Um Mehrwegverpackungen bei TakeAway zu fördern, muss das System den Betrieben Anreize bieten. Einige Kommunen bieten finanzielle Unterstützung bei der Einführung von Mehrwegsystemen. Entschieden sich mehrere Betriebe für das gleiche Pfandsystem, vermehrt dass die möglichen Rückgabestellen für den Verbraucher. Außerdem können die Kosten für Rückgabeautomaten oder ein gemeinsamer Spülservice geteilt werden.
Teller, Schüsseln und Getränkebehälter sind in verschiedene Größen erhältlich. Fast alle Systeme sind aus haltbarem und recyclingfähigem Kunststoff sowie eins aus Edelstahl. Die Systeme aus Kunststoff können zwischen 200 bis 1000 mal verwendet werden. Systeme aus Edelstahl sogar bis zu 3000 mal.

Viele Bremer Betriebe hatten zunächst Zweifel an der Einführung von Mehrwegpoolsystemen. Sie befürchteten Mehrkosten, einen erhöhten Arbeitsaufwand und eine Änderung ihres gewohnten Arbeitsablaufs. Zudem müssen die Behälter hygienisch gereinigt und gelagert werden. Rückblickend jedoch waren sie mit der Einführung der Systeme zufrieden, berichtete Antje Baum. Vor allem die Kunden mussten intensiv vom neuen Pfandsystem überzeugt werden. Die Höhe des Pfandbetrags bzw. die notwendige Registrierung per App führte zu vielen Diskussionen. Dennoch waren 86% der Kunden mit den Mehrwegpoolsystemen zufrieden. Es stellte sich außerdem heraus, dass ein ausschließliches Individualsystem kaum umsetzbar ist. Viele Kunden vergessen sich ein Gefäß mitzubringen. 73% konnten sich die Nutzung eigener Behältnisse für das Mitnehmen von Speisen und Getränken überhaupt nicht vorstellen.

Mehr Informationen über Mehrwegsysteme finden Sie hier:
https://www.esseninmehrweg.de/
https://www.youtube.com/watch?v=kGx4fY-OWF4
https://www.youtube.com/watch?v=3xRmWClrzTk



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Podiumsdiskussion zum Thema Plastikvermeidung

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21.09.2021, 19:00

„Plastik ist das Problem des 21. Jahrhunderts.“, heißt es in der 3Sat-Dokumentation „Die Plastikflut“, welche als Einführung in die Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidat*innen am Dienstag, dem 21....   mehr




strandkram quadrat
Strandkkörbe quadrat
Hand quadrat

Jedes vierte Sandkorn besteht aus Mikroplastik

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22.09.2021, 13:00

Am Strand von Schillig strahlt die Sonne. Es ist 20 ° warm, obwohl es bereits Ende September ist. Karina ist Umweltpraktikantin in Minsen. Bei ihrem Strandspaziergang erzählt sie heute einer Gruppe Touristen...   mehr




Plastikfreies Einkaufen

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23.09.2021

Am Donnerstag dem 23.06.2021 machte die Klasse 7a von Herr Janssen einen Ausflug in die Einkaufsläden in Hohenkirchen. Ihr Ziel war es plastikfrei einzukaufen. Während die Schülerinnen und Schüler durch die...   mehr




Aktion der Elisa-Kauffeld Oberschule in Jever im Rahmen der Plastik-Aktionswoche

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20.09.2021

Im Rahmen der Projektwoche an der Elisa-Kauffeld Oberschule haben sich Schüler*innen aus den 10.Klassen mit den Problemen von Plastik in unserer Umwelt befasst. Während des 5-tägigen Projekts wurden Vor- und...   mehr




Weitere Fotos von der Plastik-Aktions-Woche


Beispiele interner Schulprojekte

  • Elisa-Kauffeld-Oberschule Jever:

    Erstellen eines Actionbounds mit dem Thema "Plastik und Umwelt" in Kooperation mit der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg (IHJO) im Rahmen der vorangegangenen Projektwoche. Der Actionbound soll während der Aktionswoche von den Schüler*innen der Schule gespielt werden. Schulinterner Aufruf zu einer möglichst plastikreduzierten Woche. Müllsammelaktion mit den 5. und 6. Klassen.

  • IGS Friesland Nord:

    Upcycling – Musikinstrumente und alternative Sportgeräte aus (Plastik-)Müll herstellen; Muss es immer Plastik sein? >>> Kunststoffalternativen selbst herstellen, Mikroplastikfreie Kosmetik, Baumwolltaschen selbst bedrucken; Schulhonig im Mehrwegsystem; Pfandraising - Flaschensammelaktion für einen guten Zweck, Green Wheels - Fahrradverleih zur Vermeidung von Autofahrten

  • Oberschule Hohenkirchen:

    Teilnahme der Schule am World-Cleanup-Day; Müllstrudel im Meer und Filmvorführung eines Schülerfilms zum Thema Plastik; Upcycling - Geisternetze werden zu Armbändern; Ideen für einen nachhaltigen Schulkiosk; Filmangebot – Kunststoff – Irgendjemand wird den Dreck schon wegmachen; Plastikfreies Frühstück

  • Grundschule Gabstede:

    Unter dem Motto „Aus alt wird neu" werden in den einzelnen Klassen verschiedene Kurzprojekte schwerpunktmäßig im Sachunterricht durchgeführt; Teilnahme an der Müllsammelaktion in Bockhorn; Klasse 1: Plastik im Alltag aufspüren, die Mülltrennsysteme der Schule kennenlernen und Ideen für die Vermeidung von Plastik sammeln; Klasse 2: Unter dem Motto Verpackungsarchitektur forschen, was sich aus Verpackungsmüll bauen lässt; Klassen 3: Aktiv werden zum Thema Upcycling; Klasse 4: Recherche und Planung zum verpackungsfreien Frühstück, inkl. Besuch im Unverpacktladen sOHNEnschein in Bockhorn

  • BBS Wittmund:

    Fachpraxisunterricht Hauswirtschaft und Pflege: Nähen sogenannter Food Hoods. Das sind Abdeckungen für offene Joghurtbecher etc. die auch bereits als plastikfreie Alternative für Frischhaltefolie im Unterricht genutzt werden. 

    Fachschule Sozialpädagogik: Ein Selbstversuch: Eine Woche vegan, regional und plastikfrei einkaufen und ernähren

    Englischunterricht: Nutzung der Fremdsprache Englisch als Bindeglied der Kommunikation. Angebotserstellung für Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schulen zum Thema Nachhaltigkeit

    Berufsfachschule Holztechnik: Kamin und Grillanzünder aus Eierkartons, Holzspänen und Wachsresten herstellen

    Berufsfachschule Gastronomie: Plastikfreie - Praxistipps für den Allag erarbeiten.

  • Inselschule Wangerooge:
    Erstellen eines Actionbounds mit der IHJO zum Thema "Plastik und Umwelt"
  • KGS Wittmund: Große Müllsammelaktion 


Die Programmübersicht